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in Tagen: 2885
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Humor
Gott bewahre von John Niven
| Beschreibung: »Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.« 400 Seiten |
Wirklich witzige Bücher sind selten. Das ist so eines, was mich zum lachen und schmunzeln brachte und mit keiner Seite langweilig wurde. Nun mag ich generell Bücher, in denen der Mythos Gott und seine Anhänger oder auch andere Religionen ein wenig aufs Korn genommen werden. Streng betrachtet könnte Jesus in der heutigen Zeit genau DAS erleben. Das Buch zeigt auf eine sehr humorvolle Art und Weise, dass wir heute kein bißchen weiser und klüger sind als damals und den gleichen Vorurteilen, Ketzereinen und Dummheiten auf den Leim gehen. Gute Unterhaltung mit zum Teil sehr schrägen Typen.

18.05.2013, 11.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Plötzlich Shakespeare von David Safier
| Beschreibung: Wenn ein Mann und eine Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert. Wir schreiben das Jahr 1594, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausfindet, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Der Barde hat zwar „Romeo und Julia“ geschrieben, aber von der wahren Liebe versteht er noch weniger als Rosa. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte. |
Die Geschichte ist sehr witzig, die Dialoge zwischen Shakespeare und Rosa sehr unterschiedlich, mal platt, mal philosophisch, aber dennoch immer witzig. Erinnert ein wenig an den Film "Solo für 2" mit Steve Martin.
Kurzweiliger netter Roman für zwischendurch.

27.09.2011, 10.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hochsaison von Jörg Maurer
| Beschreibung: Sterben, wo andere Urlaub machen |
Der erste Krimi von Jörg Maurer Föhnlage, gefiel mir besser, doch auch dieser hatte seine sehr lustigen Höhepunkte. Maurer versteht es, gewisse Figuren so zu überzeichnen, dass sie zwar irgendwie grotesk wirken und dennoch realistisch bleiben. Das Kriminalistische rückt daher ein wenig in den Hintergrund. Unterhaltsam und zeitweise sehr lustig.

13.05.2011, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Humorvolle Bücher
Meine Lieblingsbücher zum Lachen und Schmunzeln:
- Die Bibel nach Biff von Christopher Moore
- Briefe in die chinesische Vergangenheit von Herbert Rosendorfer
- Der alte Mann und Mr. Smith von Sir Peter Ustinov
- Der Scheinheilige von Paul Burke
- Maria, ihm schmeckt's nicht von Jan Weiler
- Puppenmord von Tom Sharpe
- Föhnlage von Jörg Maurer
11.05.2011, 21.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Schmitz' Katze (Hörbuch)
| Beschreibung: "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal"! Ralf Schmitz muss es ja wissen, denn seit 23 Jahren lebt er mit seiner Katze zusammen. Wie WG-tauglich seine Mietze ist, davon erzählt der beliebte Comedian in seinem Hörbuch: Was tun, wenn die Katze aufs Klo muss, sich den Magen verrenkt, in die Pubertät kommt, das Liebesleben empfindlich stört oder an Alzheimer leidet? Schmitz'Katze ist pickepackevoll mit witzigen Anekdoten, hilfreichen Tipps und lustigen Gags, bei denen nicht nur Katzenfreunde auf ihre Kosten kommen! 208 Minuten |
>>>HIER<<< gibt es bereits ein Fazit von mir über "Schmitz'Katze" als Buch. Das Hörbuch ist allerdings wie vermutet besser, weil Ralf Schmitz einfach herrlich liest. Eigentlich müsste es alleine dafür ein halbes Pünktchen mehr geben. Ich bleibe aber dennoch bei meiner ersten Wertung, weil der Inhalt für mich gewichtiger ist.

13.08.2010, 19.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Der Kaiser von China von Tilman Rammstedt
| Beschreibung: Keith Stapperpfennig kommt aus einer einzigartigen Familie. Von der Mutter weiß er wenig, vom Vater gar nichts. Zusammen mit vier vermeintlichen Geschwistern wuchs er beim Großvater auf mit immer neuen, immer jüngeren Großmüttern. In eine von ihnen hat Keith sich selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel ihrem Großvater eine gemeinsame Reise an ein Ziel seiner Wahl. Als er sich China wünscht, will keiner ihn begleiten, am Ende bleibt es an Keith hängen. Der lehnt sich zum ersten Mal im Leben auf, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater alleine ziehen. Doch dann bekommt Keith von der jüngsten Großmutter einen Anruf, sein Opa sei im Westerwald gestorben. Er muss eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden und erfindet sein eigenes China. Doch je weiter sich Keith in seine Lügen verstrickt, desto deutlicher wird, dass er nicht als Einziger die Unwahrheit sagt. Tilman Rammstedt ist ein überwältigender Roman gelungen, so sprühend, rasant und urkomisch, dass man sich mit dem größten Vergnügen belügen lässt. |
Selten habe ich mich beim Lesen so gelangweilt wie bei diesem Buch. Warum dieses Buch so hoch gelobt wurde, ist mir absolut schleierhaft. Humorvoll soll es sein. Wirklich lustig fand ich es nicht. Und wenn da was lustiges war, wurde es so dröge erzählt, dass es niemand mitbekam. Die Geschichten waren dermaßen an den Haaren herbeigezogen und totlangweilig erzählt. Ein Telefonbuch ist spannender. Auch dieser Keith war mir in keinster Weise sympathisch und zu den anderen Personen konnte ich keinen Bezug aufbauen. Mein größter Fehlkauf in den letzten Jahren. Ich würde sagen: Finger weg!

08.08.2010, 18.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Briefe in die chinesische Vergangenheit von Herbert Rosendorfer
| Beschreibung: Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wissbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind. 268 min. (gekürzt) |
Wie auch schon das Buch gefiel mir das Hörbuch ebenfalls sehr gut. Unsere "heutige" Zeit (das Buch stammt aus 1983) aus der Sicht eines Fremden beschrieben, hat durchaus seinen Reiz und offenbart einige skurile Dinge, die für uns längst normal sind. Gesprochen vom Autor selbst, dessen Stimme durchaus gut zu einem alten Chinesen passt, muss man jedoch genau hinhören. Was beim Lesen recht schnell ersichtlich ist, erschließt sich beim Hören nicht direkt, z. B. wenn Kao-tai vn A-tao (=Auto), Ba-Yan (=Bayern), Te-lei-fong (=Telefon) oder Shao-bo (=Schlauchboot) spricht. Allerdings werden die betreffenden Gegenstände noch beschrieben, so dass man nicht ganz im dunkeln tappt.
<HIER> geht es zu meiner Buchrezi

03.08.2010, 14.16 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Unverrichteter Dinge von Willy Astor
![]() | Beschreibung lt. Amazon »Mein erstes Buch hatte noch gar keine Seiten, das war ein Leerbuch, mein zweites hielt ich an der Kasse schon in der Handke, und dann flüsterte mir mein Gewissen zu: Kafka Buch! Klau's Mann!« Willy Astor ist einem breiten Publikum seit über 20 Jahren als Sänger, Musiker, Comedian und famoser Wortspieler bekannt. Jetzt veröffentlicht der sympathische Münchner seine erste feinhumorige Lektüre. Der »Unverrichter der Dinge« beglückt den Leser mit Geschichten, Gedichten, fein ziselierten Kugelschreiberzeichnungen und stellt Fragen, die sonst keiner zu stellen wagt: War Hermann Hesse? Ist es erlaubt, wenn man über Camus albert? Warum mag der Benjamin Britten? Willy Astor durchwandert sämtliche Höhen und Tiefen der Wortspielerei und zeigt sich als würdiger Erbe von Heinz Erhardt. Endlich gibt es seine Geschichten und Verzeichnungen aus dem Schlawinerwald als Buch - sehnlichst erwartet von allen Willy-Astor-Fans und eine sicher unerwartet freudige Überraschung für all diejenigen, die ihn noch nicht kennen. |
Es ist ganz lustig, wie Willy Astor die Wörter zusammensetzt und dadurch doppeldeutige und verrückte Wortspiele entstehen lässt. Für mich ist es allerdings eine Lektüre "auf Raten", denn nach einem Abschnitt hatte ich erst mal genug und brauchte eine Pause. Irgendwann, zum Ende des Buches, gingen mir diese Wortspiele ein wenig auf die Nerven. Wie gut, dass das Buch nur 152 Seiten hat, mehr hätte ich nicht ertragen.
Für Fans der Wortakrobatik und Germanistik sicherlich ein 100%iger Genuss.

27.02.2009, 16.41 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
Jesus liebt mich von David Safier
![]() | Beschreibung lt. Amazon Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen
Männer zu verlieben. Kurz nachdem auch noch ihre Hochzeit platzt, lernt
sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Kerle
zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim
ersten Date, er sei Jesus. Zuerst denkt Marie, der Zimmermann hat nicht
alle Zähne an der Laubsäge. Doch dann entpuppt er sich als der wahre
Messias. Er ist wegen des Jüngsten Gerichts wieder auf die Welt
zurückgekehrt. Und Marie fragt sich nun nicht nur, ob die Welt nächsten
Dienstag untergehen wird, sondern auch, ob sie sich diesmal nicht in
den falschesten aller Männer verliebt hat. |
Amüsante und sehr unterhaltsame Geschichte mit dem typischen lockeren und leichten Erzählstil von David Safier. Natürlich ist auch wie bei "Mieses Karma" einiges überzogen, doch da einiges aus der Bibel incl. dem "jüngsten Tag" erwähnt wird, fällt es eigentlich nicht wirklich auf.
Da ich mich von der ersten bis letzten Seite unterhalten gefühlt habe, gibt es von mir

24.12.2008, 12.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Eckhart von Hirschhausen
![]() | Beschreibung lt. Amazon Der Bestsellerautor untersucht und kommentiert die neuesten Entdeckungen, Auswüchse und Irrtümer der Medizin. Er fällt mit Glaubersalz vom Glauben ab, rettet die Welt durch neue Schlaftechniken, und lernt Gelassenheit nicht mit Hilfe indischen Ayurvedas, sondern durch das Verkehrsaufkommen in der indischen Hauptstadt. Er verschreibt keine Placebos, sondern liefert handfeste Lebenshilfe in einer Welt, für die wir nie geschaffen wurden. Sein Markenzeichen: intelligenter Witz mit nachhaltigen Botschaften. |
Der Herr Doktor hat oft recht - leider. Trotzdem ist es sehr amüsant zu lesen, welchen Irrtümern und Aberglauben wir erlegen sind und welche aberwitzigen und unsinnigen Verhaltensweisen wir an den Tag legen. Da erkennt man sich oder seine Zeitgenossen oft wieder.
Nicht alle Beiträge sind gleich witzig, je nach Thematik lag mir der eine Beitrag mehr als der andere. Die für mich eher schwachen Beiträge gleichen aber die Schenkelklopfer (und davon gibt es einige) wieder aus.
Auf jedenfall lesenswert.

21.11.2008, 09.48 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
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